Das „Bergmannsglücker Bildungsprojekt“ ist ein kleines Projekt mit großer Wirkung. Die Anwohner der Bergmannsglückstraße sind die Akteure, gemeinsam mit den Schülern der Förderschule im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung an der Bergmannsglückstraße.
Die Anwohner dieser Straße haben ganz unterschiedliche Berufe, aber in diesen eine enorme Kompetenz und Erfahrung. Und genau diese tragen sie nun in die Schule. Jeder, der hier mitmacht, gestaltet eine Doppelstunde für eine Klasse. Der individuelle Aufwand also hält sich in Grenzen, der Effekt aber ist groß. Denn alle Beteiligten begeben sich auf ein ganz neues Gebiet. Es kommt zu außerordentlichen Begegnungen und Gesprächen. Und ganz nebenbei lernen die Kinder alltagsnah in den unterschiedlichsten Bereichen. Der pensionierte Steiger erklärt den Bergbau, der frühere Funk- und Fernsehtechniker erläutert das Telefon und seine Entwicklung. Das Alfred-Schmidt-Haus, vertreten durch die Künstlerin Monika Schmidt-Brockmann und die Journalistin Kira Schmidt, bietet kreative Angebote an. Und sogar Ausflüge stehen auf dem Programm. So wird eine Gruppe von Schülern die Reiterstaffel der Polizei besuchen.
Das „Bergmannsglücker Bildungsprojekt“ lebt vom vorhandenen sozialen Engagement und Zusammenhalt der Anwohner und ist zugleich ein Sinnbild für dieses. Alle verschreiben sich der Idee, benachteiligte junge Menschen zu fördern. Und diese individuelle Förderung entwickelt eine Strahlkraft, weit über das Klassenzimmer hinaus.
Das „Bergmannsglücker Bildungsprojekt“ – ein fast kostenloses Projekt von unschätzbarem Wert.
Idee: Alfred-Schmidt-Haus
Monika Schmidt-Brockmann
Kira Schmidt
